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Flugbetriebsordnung
Geschrieben von Gaby Lwe   
Freitag, 14. Oktober 2016

Flugbetriebsordnung Sonderlandeplatz Schwarzenbach-BOSTALSEE

 

1.       Der Flugbetrieb auf dem Flugplatz ist gebunden an die jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen und an die jeweils gültige Zulassung des Platzes.

2.       Der Flugbetrieb ist nur unter Sichtflug-Bedingungen erlaubt.

3.       Der Flugplatz ist grundsätzlich PPR

4.       Jeglicher Betrieb ist unter Beachtung der Sicherheit und so durchzuführen, dass Umwelt und umliegende Bevölkerung so wenig wie möglich Geräuschemmisionen ausgesetzt werden.

5.       Vor der Anflug / Abflug haben sich die betreffenden Piloten mit den örtlichen Gegebenheiten des Geländes vertraut zu machen.

6.       Die Start- und Landerichtung ist 23 / 05. Auf Grund des Bahngefälles in Richtung 05 erfolgen Abflüge bevorzugt in diese Richtung, Landung in Richtung 23. Dies gilt auch bei Rückenwind bis zu einer Windkomponente in Bahnrichtung von ca. 5 kt. Für die Einhaltung der Grenzen des zulässigen Einsatzbereichs der Fluggeräte (Betriebsgrenzen bei Stark- oder Seitenwind) ist der Pilot verantwortlich.

7.       Einflüge in die Platzrunde erfolgen in der Regel zum Beginn des Gegenanflugs hin. Dabei sind die umliegenden Ortschaften zu meiden und ein sicherer Abstand zu Hindernissen (Windräder!) zu halten. Abflüge vom Platz erfolgen in der Regel aus dem Querabflug ebenfalls unter Beachtung von Abständen zu Hindernissen und umliegenden Ortschaften.

8.       In Zeiten, in denen UL - Flugbetrieb auf dem Fluggelände stattfindet, muss in der Regel ein Flugleiter anwesend sein.
Der jeweilige Flugleiter muss vor Aufnahme des Flugbetriebs alle ihm obliegenden Vorkontrollen durchführen. Er überprüft  dabei vor Allem die Beschaffenheit und Kennzeichnung von Start- und Landebahn, Rollflächen und eventuelle Platzabsperrungen.
Der Flugleiter ist dafür verantwortlich, dass während des An- und Abfluges von Luftsportgeräten die Piste und die Bereiche vor den Schwellen von Hindernissen und Personen freigehalten werden.
Der Flugleiter übernimmt den Funksprechverkehr am Platz auf der Frequenz 123.425 MHz.
Der Flugleiter darf nicht selbst aktiv am Flugbetrieb teilnehmen.
Vom Flugleiter ist das Hauptflugbuch zu führen, in dem auch zeitliche Übernahme und Abgabe der Funktion des Flugleiters sowie alle Unregelmäßigkeiten während des Flugbetriebes zu verzeichnen sind. Bei Flugbetriebsstörungen ist entsprechend des Alarmplans zu verfahren.

9.       Den Anweisungen des Flugleiters ist im Rahmen des Hausrechts und zur Gefahrenabwehr Folge zu leisten.

10.    In Ausnahmefällen sind Einzel-Start und –Landungen bei Anwesenheit einer sachkundigen Person möglich.
Die „sachkundige Person“ muss ortskundig und in die örtlichen Gegebenheiten eingewiesen sein, sowie
in der Lage sein, die zur Verfügung stehenden Löschmittel und Rettungsgeräte im Falle eines Unfalls/Brandes ordnungsgemäß einzusetzen, Alarm auszulösen (Telefon, Handy) und im Notfall erforderliche Erste-Hilfe-Maßnahmen (Sofortmaßnahmen) einzuleiten. 

11.    Das Befahren von Roll- und Start-/Landeflächen mit Kraftfahrzeugen ist grundsätzlich nicht erlaubt. Das Abstellen von Kraftfahrzeugen hat an den dafür ausgewiesenen Abstellplätzen zu erfolgen. Keinesfalls darf die Sicht des Flugleiters auf die Schwellen und die Anflugbereiche durch Fahrzeuge eingeschränkt werden.

12.    Das Aufrüsten der Fluggeräte darf nur an den vom Flugleiter zugewiesenen Stellen erfolgen. Beim Betanken der Fluggeräte sind geeignete Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Keinesfalls dürfen Kraft- und Schmierstoffe ins Erdreich gelangen.

13.    Schulungs- und Übungsflüge sind erlaubt. Übungsanflüge und tiefe Überflüge des Platzes in Langsamflugkonfiguration sind nur zu Schulungszwecken und zu Zwecken der Verkehrssicherung erlaubt. Not- und Ziellandeübungen sind zu Schulungs- und Ausbildungszwecken erlaubt. Platzrunden außerhalb der Schulung sind auf ein Mindestmaß zu beschränken.

14.    Für die Einhaltung der Bestimmungen der LuftVO trägt jeder Pilot selbst die volle und alleinige Verantwortung. Bei schwerwiegenden Verstößen kann der Flugplatzbetreiber die Teilnahme am Flugbetrieb untersagen.

 

 

 

20.09.2016 und                                                                 Ultraleicht-Flugverein Saar-Pfalz e.V.

08.03.2017

 
Letzte Aktualisierung ( Montag, 17. April 2017 )
 
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